Am 23. Juni 2026 fand die Preis·verleihung des Theater·wettbewerbs „andersartig gedenken on stage“ statt.
Die Ver·an·stal·tung war im Pfefferberg Theater in Berlin.
Die Stiftung weitblick unterstützt den Theater·wettbewerb.
Sie hilft bei der Finanzierung.
Der Wettbewerb wird vom Förder·kreis Gedenk·ort T4 e. V. organisiert.
Ausgezeichnet werden Theater·projekte aus ganz Deutschland.
Die Theater·stücke erzählen die Geschichten von Menschen mit Be·hin·de·rung.
Diese Menschen wurden in der Zeit des National·sozialismus ermordet.
Die National·sozialisten nannten diese Verbrechen damals „Euthanasie“.
Heute wissen wir:
Es waren schwere Verbrechen gegen Menschen.
Vor der Preis·verleihung wurden kurze Videos gezeigt.
Die Gäste konnten Ausschnitte aus den Theater·stücken sehen.
Dabei wurde deutlich:
Die Gruppen haben sich mit viel Kreativität, Respekt und Sorgfalt mit diesem wichtigen Thema beschäftigt.
Ein be·son·de·rer Höhe·punkt war die Rede von Jürgen Dusel.
Er ist der Beauftragte der Bundes·regierung für die Belange von Menschen mit Be·hin·de·rung.
Er sprach über Erinnerung, In·klu·sion und Teil·habe.
Er machte deutlich:
Diese Themen gehören zusammen.
Zwei Moderatorinnen führten freundlich und mit viel Einfühlungs·vermögen durch die Ver·an·stal·tung.
Besonders schön war die gelebte In·klu·sion.
Auf der Bühne und auch im Publikum machten Menschen mit und ohne Be·hin·de·rung gemeinsam mit.
Viele junge Menschen beteiligten sich an den Theater·projekten.
Sie setzten sich mit der Geschichte auseinander.
Damit zeigen sie:
Erinnerung ist auch für junge Menschen wichtig.
Nach der Preis·verleihung gab es Zeit für Gespräche.
Bei schönem Sommer·wetter tauschten sich viele Gäste aus.
Dazu gehörten Mit·arbeiter*innen verschiedener Organisationen, Mitwirkende und weitere Besucher*innen.
Für die Stiftung weitblick ist Erinnerungs·arbeit sehr wichtig.
Die Geschichte von Menschen mit Be·hin·de·rung soll nicht vergessen werden.
Die Verbrechen der Zeit des National·sozialismus erinnern uns daran, wie wichtig Menschen·würde, In·klu·sion und gleiche Rechte für alle Menschen sind.
Theater und Kunst können dabei helfen.
Sie machen Geschichte erlebbar.
Sie regen zum Nach·denken an.
Sie bringen Menschen miteinander ins Gespräch.
Die Teil·nahme an der Preis·verleihung war für die Stiftung weitblick deshalb ein wichtiges Zeichen.
Gemeinsam setzen wir uns für eine offene, vielfältige und inklusive Gesell·schaft ein.